Schatten und Licht

 

Heute putz ich mir die Zähne, heute putz ich mir sie nicht!

Viele Dinge sind mir täglich eher Zwang, wenn nicht, dann Pflicht!

Also, kann mir einmal einer sagen, was der Schatten sucht?

Hat er diesen Schatten vielleicht so wie ich schon mal verflucht?

Immer spricht man von dem innren Licht und diesem innren Feuer –

Fühl ich es in mir – ich seh es nicht – , dann wird mir davor ungeheuer …

Aber, dieses Lodern, dieses Brennen oder wie man ’s nennt,

dieser innre Antrieb, den erfährt der nicht, der immer „pennt“ …

Und so such ich immer wieder in mir fremden Leuten

diese Schatten, diese Lichter, bis sie voller Mut sich häuten …

 

Schakim

Advertisements

5 Antworten to “Schatten und Licht”

  1. ralph Says:

    interessantes bild. auf den ersten blick sah ich darin einen phallus. umringt von herzen?
    aber egal.
    du bist ein freiheitsliebender mensch, schakim. vergesse das nie.
    viele deiner ansichten und gefühle lassen sich nur dadurch erklären.
    dieser diskurs wird sich nie auflösen. vielleicht irgendwann in altersweisheit.
    aber bis dahin …

    • schakim Says:

      Wenn manche Bilder Flügel hätten,
      sie flögen gegen jeden Sturm –
      Mir ist ein jedes Bild ein Wurm –
      In Würmer will sich keiner betten.

      Wenn manches Wort ein Wölklein wäre,
      es kuschte nicht vor Sonnenlicht –
      Es zeigte diesem sein Gesicht
      und wäre tapfer als Chimäre …

      Man wird als Schachfigur geboren
      als treuer Bauer oder Turm –
      Der Ritt durchs Leben ist ein Sturm –
      Ein Reiter gibt sich nie verloren …

  2. ralph Says:

    stimmt. „hidalgo“ war gar nicht so schlecht als film, obwohl ich nicht sehr viel vom filmgeschehen mitkriegte.
    ich wollte, ich wäre ein ähnlicher held.
    nicht nur maulheld. sondern einer, der durch die wüste reitet …
    vielleicht im nächsten leben.
    wieder. oder anders wieder.
    oder gar nicht.
    schade.
    es gab so viele helle punkte, als ich dich traf.

    • schakim Says:

      Der Wind, der über Dünen fegt, verändert sie –
      Der Sand, der durch die Hände rinnt, den hat man nie …
      In einem Glas als Sand die Zeit bestimmen
      ist fast wie auf dem Laufband sich als „Hamster“ trimmen –
      Ein Sandkorn unter einem Mikroskop betrachtet,
      das wird zur Kostbarkeit, auf die man eisern achtet –
      Doch reibt man sich ein Sandkorn in sein tränend Auge,
      dann brennt und juckt es, quält – zum Glück ist’s keine Lauge …
      So kann was Schönes sich ins Gegenteil verwandeln,
      drum sollte man – erkennt man es – natürlich vorher handeln.
      Das Leben ist darauf nicht programmiert –
      Vermutlich ist es das, warum der Mensch „verliert“ …
      Wir sind das Sandkorn – einmal so und einmal anders –
      Das Gegenüber fragt zu viel nach diesem „Kann er ’s …“

  3. Ralph Says:

    Die Welt hat mehr als ein Gesicht. Das wissen wir schon lange. Die Liebe auch.
    Ferne trifft auf Nähe. Weib auf Mann.
    Zeit auf Stillstand.
    Geist zerrüttet das Gefühl, und das Gefühl lähmt den Geist.
    Ein gerader Weg ist in Wahrheit eine Kurve.
    Und die Kurve schliesst sich zum Kreis.
    Zum Punkt.
    Und Punkt reiht sich an Punkt …, so beginnt es erneut.
    Das Leben ist Zählen mit hohen Zahlenwerten.
    Endlos verstrickt.
    Doch grundlegend simpel.

    So liebten wir. So scheiterten wir.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s


%d Bloggern gefällt das: