Draussen vor der Tür

 

Der Frühling zeigt sich mir in tausend Arten –

Die Wiesen ruhen noch wie frisch gekämmt

und flüstern mir: „Dein Frühling kann noch warten,

doch kommt er, kommt er stürmisch, ungehemmt!“

Ich klatsche fröhlich in die Arbeitshände

und drehe an der Sonne einen Stein –

Dann rufe ich zurück: „Das ist gemein!

Was denkt ihr bloss in eurem Grasgelände …“

 

„Mein Hirn, das ist noch lang nicht am Erlahmen

und reagiert wie ein Atomkraftwerk:

Es strahlt in jeden Keimling, jeden Samen,

kontaminiert den kleinsten Gartenzwerg.“

„Du spinnst! Vor Deiner Türe warten Träume!

Sie zeigen sich nur zaghaft, rätselhaft!

Sie sind noch jung wie eine Schwangerschaft …

Doch glaube mir, bald brauchst du starke Zäume!“

 

Der Wind zieht durch die Buschwindröschenwälder

und trägt manch Spukgeschichte an mich ran.

Ich hör ihm zu, so ich denn will und kann

und suche ganz verwirrt nach einem „Feuermelder“ …

 

Schakim

 

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Eine Antwort to “Draussen vor der Tür”

  1. ralph Says:

    ein schakim-frühlingswind …

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